Vom 29. bis 30. Januar 2026 fand die jährliche Fortbildungsveranstaltung für Werkstattleitungen und Geschäftsführungen der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) aus Mecklenburg-Vorpommern im Van der Valk Resort Linstow statt. Im Mittelpunkt der zwei Veranstaltungstage standen aktuelle sozialrechtliche Entwicklungen, strategische Fragestellungen sowie der gemeinsame Austausch über die Zukunft der Werkstätten.
Den ersten Tag gestaltete Frau Thérèse Fiedler, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht bei Hohage, May & Partner mbB – Rechtsanwälte, Steuerberater. In ihrem Seminar beleuchtete sie die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen für Werkstätten und ging insbesondere auf die Regelungen der Rechtsverordnung und den damit verbundenen Verhandlungen der Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen ein. Darüber hinaus informierte sie über Investitions- und Personalkostenverhandlungen sowie über die unternehmensüblichen Kosten nach § 125 Abs. 4 SGB IX und § 58 Abs. 3 SGB IX. Mit zahlreichen Praxisbeispielen und der Möglichkeit zum fachlichen Austausch bot der erste Veranstaltungstag wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit der Führungskräfte.
Den zweiten Veranstaltungstag nutzten die Vorstandsmitglieder der LAG WfbM M-V, um die Teilnehmenden über laufende Themen und Vorhaben der Landesarbeitsgemeinschaft sowie über aktuelle Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene zu informieren.
Außerdem freuten wir uns sehr über die Teilnahme von Frau Dr. Kerstin Adolf-Wright, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM). Sie berichtete über bundesweite Entwicklungen und aktuelle Themen aus der Arbeit der BAG WfbM. Während der gesamten Veranstaltung nutzte sie die Gelegenheit, die Mitgliedseinrichtungen der LAG WfbM Mecklenburg-Vorpommern kennenzulernen und mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Der persönliche Austausch bot wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Perspektiven der Werkstätten vor Ort und stärkte zugleich die Vernetzung zwischen Landes- und Bundesebene.
Die Fortbildung machte erneut deutlich, wie wichtig der regelmäßige fachliche Austausch und eine enge Zusammenarbeit sind, um die Werkstätten zukunftsfähig weiterzuentwickeln und den vielfältigen Anforderungen erfolgreich zu begegnen.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und insbesondere bei Frau Fiedler und Frau Dr. Adolf-Wright für die zahlreichen Impulse, den engen Austausch und die hervorragende Zusammenarbeit, die die Veranstaltung zu einem gelungenen Jahresauftakt gemacht haben.








