Am 14. Oktober 2025 kamen rund 25 Integrationsfachkräfte der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) aus Mecklenburg-Vorpommern im Hotel am Tiefwarensee in Waren zu einem gemeinsamen Workshop zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der fachliche Austausch darüber, wie Übergänge von Menschen mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erfolgreich gestaltet und nachhaltig begleitet werden können.
Die Teilnehmenden erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit Praxisberichten, Projektvorstellungen und aktuellen Informationen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen. Den Auftakt machte Frau Christine Janik, Fachberaterin der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) Schwerin. Sie stellte die Arbeit der EAA und die umfangreichen Leistungen für Unternehmen vor, die sich auf dem Weg machen, Menschen mit Behinderung einzustellen.
Anschließend präsentierte Nico Ernst, Geschäftsstellenleiter der LAG WfbM Mecklenburg-Vorpommern e. V., die Ergebnisse des Inklusiven Netzwerktreffens in Parchim zusammen und stellte aktuelle Erkenntnisse vor, die dort gewonnen wurden.
Frau Annette Schilberg, Bereichsleiterin der Güstrower Werkstätten GmbH, gab Einblicke in die Umsetzung und die Erfahrungen des Projekts „Fit für den Job“ der Güstrower Werkstätten GmbH.
Weitere Impulse kamen von Frau Jana Dell vom Pommerschen Diakonieverein, die den Dienst zur betrieblichen Inklusion ihrer Einrichtung vorstellte. Frau Ute Behnke, Integrationsfachkraft der Rostocker DRK Werkstätten gGmbH, präsentierte das Projekt „ProJob“, das Werkstattbeschäftigte auf ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt begleitet und unterstützt.
Den Abschluss bildete ein Erfahrungsbericht von Herrn René Herke vom Integrationsdienst der GWW Pasewalk. Anhand praktischer Beispiele zeigte er auf, welche Chancen das Budget für Arbeit und das Budget für Ausbildung bieten und welche Erfahrungen seine Einrichtung bei der Umsetzung dieser Instrumente gesammelt hat.
Der Workshop bot den Integrationsfachkräften eine gute Plattform, um erfolgreiche Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Die vorgestellten Projekte verdeutlichten eindrucksvoll, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu begleiten und nachhaltige Inklusion zu schaffen.
Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten für ihre praxisnahen Einblicke sowie allen Teilnehmenden für den engagierten Austausch und die konstruktiven Diskussionen.








